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Historische Nachrichten von Gruner + Jahr können zurzeit natürlich keine guten sein. Wer jetzt im Zeitschriften-Geschäft die Benchmarks setzt. Außerdem: die Psychologie der Quote.

Eine Zeitungsseite zum Einrahmen

Wer was wie Wowi? Berlin quietscht und brummt. Wer schießt den Vogel ab bei den Flughafenwitzen? Außerdem: die nächste faustdicke Chefredakteurs-Abgangs-Überraschung. Lag auch das an Berlin?

Im Kaffeesatz gelesen

Roboter sind noch zu dumm für Journalismus. Was nicht bedeutet, dass die Menschen wissen, wie es in dem Bereich in Zukunft weitergehen soll. Meedia hat sich derweil ein neues Bild von Wolfgang Büchner gemacht, die FAZ misst Entfernungen in der Einheit Hostienflug und in der Ukraine gibt es nun einen neuen unabhängigen Propaganda-Sender.

Die relative Vertiefungstiefe

Ist Büchners Abgang nur aufgeschoben? Wird der gedruckte Spiegel wirklich besser, wenn er mit dem nicht-gedruckten Spiegel verzahnt wird? Inwiefern ist die Lage des Nachrichtenmagazins eigentlich vergleichbar mit der der SPD und des Suhrkamp-Verlags? Allerlei spiegelige Fragen auch heute. Außerdem: Krieg ist nicht clean, also sind es auch nicht die Fotos, die ihn zeigen; Zeit-Redakteur Jens Jessen zieht wohl bald nach Gagahausen.

Kontrafaktische Geschichte

Hamburger Flurgespräche sind keine exklusive Angelegenheit: Beim Spiegel spitzt sich die Lage zu, eine mögliche Entscheidung über die Zukunft (von Büchner, dem Magazin) könnte heute fallen. Außerdem: ein Hofgesang auf Gabor Steingart. Und: was sich nicht über deutsches Fernsehen sagen lässt.

Für die beste Reputation

Showdown an der Ericusspitze: Büchner/Saffe vs. die Ressortleiter/Mitarbeiter KG oder was der Spin ist. Wie der sich bei Dominik Wichmann in der Entlassung noch mal geändert hat. Was Twitter von Facebook unterscheidet. Was Journalisten, Dschihadisten und Sportvereine verbindet.

Ein Grund, General-Interest-Portale zu hassen

Eine schlimme Nachricht, übel aufbereitet. So empört waren Springer-Medien selten. "Sklaverei in der digitalen Wirtschaft", ja: im Silicon Valley. Außerdem: alles zur Digitalen Agenda.

Die Gier der Internetgemeinde

... und die Ruhe der Kühe. Bzw.: Deutschland wird IT-Weltmeister. Aussätzige Heroen des Internetzeitalters. Ein  Springer-Reporter in amerikanischen Handschellen. Die Indifferenz von Vice (& Co) beim Eingemeinden. Außerdem: Was sagt die neue Grimme-Chefin?

Dachgarten vietnamesisch, Teppich orientalisch, Wand russisch

Peter Scholl-Latour hat nur eins gefürchtet, und zwar das Captain's-Dinner bei einer Kreuzfahrt. Beim Spiegel zeigt man sich uneingeschränkt begeistert von den Produkten aus dem Hause Kärcher. Die Degeto schult von Schmonzette auf Polit-Thriller um, obwohl deutsche Fernsehfilme bei bei politischen Themen immer schlecht aussehen. Und im Senegal funktionieren Rap-Nachrichten.

An einem scheint es Peter Scholl-Latour nicht gemangelt zu haben, und das sind Berufsbilder.

Ein Wachhund ist kein Mediator

Die Fragen des Tages: Warum muss Dominik Wichmann gehen? Warum ist die hiesige „Auslandsberichterstattung meist wenig nachhaltig und oberflächlich“? Unterbindet die Hamas in Gaza unliebsame Berichterstattung? Und warum wurde in den USA ein Reporter der Washington Post während der Ausübung seiner Berufs verhaftet? Nicht zuletzt: Manifestiert sich in den rundfunkbeitragsfinanzierten Wahlfälschungsskandälchen die „schon seit längerem andauernde ernste intellektuelle Krise des öffentlich-rechtlichen Systems“?

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