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Journalisten als Künstler

Mal wirklich frische Ratschläge für die Krisenbranche. Wo man am besten Medien-Subventionen beantragt. Wie Pegida zumindest dem Binnenpluralismus gut tut. Wo wieder ein digitaler Graben klafft. Außerdem: wer in ein neues Amazon investiert, das unkaputtbare Leistungsschutzrecht.

Harte Zahlen

Geschwundenes Vertrauen in die Medien wird umfangreich analysiert. Und "dieses Pegida-Gefühl" auch (womöglich aus einem Schaumbad heraus). Außerdem: Ein Alphajournalist wird Pressesprecher seines eigenen Ladens, eine legendäre Zeitschrift wurde doch kein Erfolg bei der Berliner Bohème.

Willi und die Doyens einer neuen Zukunft

Es wäre in unser aller Sinne, wenn noch viel mehr bislang unbekannte Heinz-Erhardt-Filme entdeckt würden. Die Redakteure der NZZ fürchten um ihre liberale Publizistik und Kultur. In den USA ist es keine gute Idee, sowohl Journalist als auch Aktivist zu sein. Und Wayne Carpendale darf sich loben lassen.

"Wetten dass"-Kritik im Gouvernanten-Tonfall des 19. Jahrhunderts

Heute steht in einer Medienkolumne das letzte Mal "Wetten dass" zur Diskussion. Bei einem Kritiker fühlte man sich in das 19. Jahrhundert zurückversetzt. Aber der Mediendiskurs wird auch ohne die ZDF-Show bleiben. Dafür sorgen heute Abend wieder Demonstranten in Dresden.

Wenn Journalismus zur Kommunikationsberatung für Entscheider-Gruppen wird

Die etablierten Medienunternehmen verlieren in signifikanten Teilen der Öffentlichkeit das Vertrauen. Das kann niemand bestreiten, der nicht ernsthaft Verschwörungstheorien zur Erklärung heranziehen will. Wie man das Vertrauen in die eigene Arbeit endgültig ruinieren kann, dokumentierte gestern der Tagesspiegel. So wie dieser seine Tagungen organisiert, stellen sich manche Leute eine Bilderberg-Konferenz vor: Als Kommunikationsberatung für Entscheider-Gruppen.

Die Vergangenheit bis Ende 2014

Heute wird's mal kompliziert (700-Megahertz-Frage, Kabel Deutschland, der Weg zum Jugendkanal wird kein leichter sein). Aber auch schillernd (Rusbridger-Zukunft), stolz (New Republic-Exodus) und krawallig (NZZ). Außerdem: Die digitale Revolution geht doch noch weiter.

Was macht eigentlich der öffentlich-rechtliche Jugendkanal?

Rollen und Stoßen

Es hagelt spektakuläre Personalien: gerade demnächst kein NZZ-Chefredakteur, ein neuer FAZ-Herausgeber (dessen Hammer bereits bildgewaltig gewürdigt wird). Die digitale Revolution könnte sich dem Ende zuneigen. Außerdem: nur noch zwei Leichen am Bodensee erleben.

Am Meer der Krokodilstränen

Springer wird bald noch größer im Kleinanzeigengeschäft. Der Einfluss internationaler Partner auf den Inhalt von US-Serien wächst. Die Medienvielfalt rund um deutsche Ostseemetropolen schrumpft. Außerdem: Wie es freie Journalisten finden, wenn langjährige Festangestellte in Larmoyanz versinken.

Warum Franz-Josef Strauß CDU-Generalsekretär Peter Tauber auf Latein abgemahnt hätte

Heute geht es um die fast perfekte politische Kommunikation der CSU. Außerdem um Kai Diekmanns Bart als journalistisches Geschäftsmodell. Aber wir stellen uns noch eine andere Frage: Ist die Eigentümerstruktur beim Spiegel noch zeitgemäß?

Wie ein Machiavelli ohne Strategie

Cordt Schnibben erzählt uns, wie es wirklich war mit Wolfgang Büchner - beziehungsweise präsentiert uns zumindest eine öffentlich unterrepräsentierte Version der Geschehnisse. Bei Spiegel TV senden sie demnächst Krankenkassen-Fernsehen. Ein 68-jähriger Medienanstaltsdirektor wartet schon seit Monaten darauf, dass er endlich seinen Ruhestand genießen darf. Außerdem: Verhält sich Schirrmacher zu Kaube wie Schröder zu Merkel?

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