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Das Altpapier

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Als Menschen noch vor Druckhäusern warteten

Heute geht es um Vergangenheit und Zukunft der Zeitungen. Die Süddeutsche hat jetzt auch eine Wochenzeitung, die aber am Samstag erscheint. Was bedeutet das aber für die Tageszeitungen? Außerdem zur Bedeutung gesellschaftspolitischer Themen in den Medien. Beispiele sind „Social freezing“ und Sterbehilfe.

Verstehen ohne Denken

Medienberichte über den NSA-Untersuchungsausschuss versetzen Peter Altmaier in Drohstimmung. Eine Münchener Presserichterin pflegt eine bestenfalls naive Definition von Antisemitismus. Radio Bremen hofiert die AfD. „Wer wird Millionär“ wird heute 15. Und am Sonntag startet „das spannendste Unterfangen im gegenwärtigen Hörspiel“.

Na gut

Der alte Hut Jugendkanal wird wieder aufgeschäumt. Jan Böhmermann führt vor, wie man sich einen Ruf aufbaut. Außerdem: eine Reportage vom äußeren Ende der Nahrungskette des Zeitungsgeschäfts.

Zunehmend unscharfe Grenzen

Googeln Sie noch mal, solange es Google noch gibt, und was Google-Chefs sonst so sagen. Sind Über- und Durchblick überhaupt gefragt? Außerdem: die krasseste Trendumkehr im Medienbewertungsverhalten mindestens des Jahrzehnts.

In diesem oder jenem Sinne merkwürdige Reden zur Lage der Medien, goldene Zukunft des Fernsehens (wenn man es nicht mehr als linear begreift), das sind die Themen des Tages.

Katzengold

Die ARD hat den Plan einer Netflix-Konkurrenz noch nicht aufgegeben und versucht es nach dem Scheitern von Germany’s Gold ohne das ZDF. Gemeinsam wollen die beiden Öffentlich-rechtlichen aber weiterhin einen Jugendkanal gründen. Bei Carta gibt es wieder Debatten, deren Thema nicht die Plattform selbst ist. Und die Süddeutsche Zeitung macht etwas Unglaubliches: sie stellt ein.

Fähigkeit zur Selbstkritik

Vom Friedenspreis des Deutschen Buchhandels über den Friedensnobelpreis bis zu Günther Jauch reicht das heutige Spektrum im Altpapier.  Es gibt aber für alles das einen Oberbegriff: Die Fähigkeit zur Selbstkritik als zivilisatorische Errungenschaft.

Fair geht vor!

Der Friedenspreisträger des deutschen Buchhandels hat das Internet „so gründlich missverstanden wie kaum jemand anderes“. In der Türkei findet die Medienzensur nicht mehr auf brutale, aber dafür umso effektivere Weise statt. Außerdem: Zeitschriften und ihre „Aufgabe in der Gesellschaft“; der Pressekodex“ des IS; ein TV-kritiklastiger Altpapierkorb.

Beruhigungsfernsehen vs. Grusel, Gewalt, Empörung

Kulturbruch, Generationenabriss. Eine grundsätzliche Inhaltskritik am Spiegel und seinem düsteren, geschlossenen System, und eine noch grundsätzlichere am öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Außerdem: ein Journalistengewerkschaftschef mal bemerkenswert unkernig.

Sind Ghostwriter Journalisten?

Bertelsmann-Mediencontent, so toll wie anno dazumal: Heribert Schwans Kohl-Buch spaltet die Medien-Gemüter auf das Schönste. Außerdem: ein neuer öffentlich-rechtlicher/ Zeitungs-Rechercheverbund.

Die Vermessung von Bertelsmann

Bertelsmann wird Gruner + Jahr möglichst schnell weiterverkaufen – oder auch nicht. Mehr Einigkeit gibt es darüber, ob es um den Ausstieg der Familie Jahr schade ist. Außerdem geht es um Zensur in China, Buzzfeed in Katzencafés, Namensfindung bei Start-ups, und es gibt Neues aus der „Anstalt“.

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