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Vom Bügeln und dem Troll-Popel-Aroma

Die Suche nach journalistischen Geschäftsmodellen geht munter voran, wobei allerdings die Abwicklung der bisherigen weiterhin im Vordergrund steht. So muss man sich fragen, ob die Suche nach Investoren im Journalismus überhaupt noch einen Sinn hat, wenn Investoren meint, mit dem Investment Geld verdienen zu wollen. Werden also Medienunternehmen zu einem Hobby, vergleichbar mit dem Sammeln von Oldtimern?

Brennende Brücken

Der Nannen-Bambi folgt dem Beispiel des Deutschen Fernsehpreises. Großes Hallo um Journalismus-Stiftungen (und von Stiftungsvorsitzenden). Kleine Schlüsselromane um traditionsreiche Zeitungen. Außerdem: ein relativer Fernsehhammer um die ARD-Auslandsberichterstattung.

Kalkül in Kanäle kübeln

Reaktionäre Organisationen in Zeiten der digitalen Revolution. Deutsch-marokkanische Meinungen über "Scharia-Polizei"-Berichtererstattung. Eigeninitiative eines Springer.Mitarbeiters. Außerdem: "Es wird eng, Land".

Die Schweiz ist nicht das allereuropäischste Land, wenn man bei Europa an Institutionen wie die EU denkt. Aber sie hat zumindest mehrere wichtige europäische Sprachen im Blick, und damit Zusammenhänge, die in Deutschland, das sich außer für eigene vor allem für englischsprachige Inhalte interessiert, womöglich entgehen.

Gespenstische Endkämpfe

Die FAZ-Stellenstreichungen. Die Netflix-Party. Netflix' Showwohnung, und welche deutschen Sendungen den Chefs gefallen. Außerdem: ARD und ZDF sollten sich auf die 1960er bis 1980er besinnen. Und die spannende Selbstzerfleischung des Spiegel lässt sich auch nicht lumpen.

Streichkonzert für zwei Redaktionen und RTL

Die FAZ streicht bis zu 200 Stellen und das Handelsblatt hat’s exklusiv. Wolfgang Michals fünf Cent zum Kampf um Carta. Ulrich Wickert hat die Patentlösung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf entdeckt. RTL lässt „Rising Star“ fallen. Das Leistungsschutzrecht debütiert bei web.de und Netflix in Deutschland. Und beim Economist glaubt man noch an die Überlegenheit des Lesens.

Wer ist Peter MacLeod?

Medien haben die Aufgabe, die Welt darüber zu unterrichten, was auf ihr passiert. Heute ist dafür ein guter Tag. Man kann wirklich nicht sagen, es sei nichts passiert. Wahlen in Deutschland und Schweden, die erneute Hinrichtung einer Geisel durch ISIS und eine Demonstration in Berlin gegen Antisemitismus. Von der Ukraine gar nicht zu reden.

Nur gucken, nicht anfassen

Haben die „Angry White Men“ des deutschen Feuilletons etwas gemeinsam mit den „verbalen Amokläufern des Web 2.0“? Sind Politmagazine im Fernsehen bloß noch so was wie Blogs mit höherer Reichweite? Außerdem: Ein Rückblick auf „zwanzig Jahre Zeitung im Internet“ und Nachrufe auf den Mann, der einst „ungefähr so allgegenwärtig und populär“ war „wie Jauch plus Pilawa plus Kerner im Quadrat“.

Feuerwerke der Kreativität

Berliner Medienpartys mit insgesamt über 1200 hochrangig-namhaften Gästen. Ein Montagsmagazin will sein Medienressort abschaffen, und bald gibt es auch gar keine Montagsmagazine mehr. Außerdem: eine fiese Frauenquote, Deutschlands neuer Super-Netzpolitiker.

"Die #BParty14 wird auch ein Twitter-Feuerwerk",

Die Erwartungen könnten nicht höher sein

Alles, wirklich alles (außer Datenschutz-Fragen) über die neuen Apple-Geräte. Außerdem: Frauen erobern neue Führungsebenen im Journalismus. Und: Wieder dicke Luft beim Spiegel? Ganz im Gegenteil!

Die dummen Löwen

Ist die Printbranche vergleichbar mit einem einbeinigen Raucher in der Endphase? Warum reagieren „mittelalte Säcke“ aus den Feuilletons so allergisch auf die Forderungen nach einem „feministischen Sprachhandeln“? Durfte RTL den sonntagabendlichen Espressotrinkvorgang des Weltmeistertrainers unterbrechen? Außerdem: Gruner + Jahr macht seine Journalistenschüler zu 400-Euro-Jobbern. Der Datenschutzbehörde am deutschen Google- und Facebook-Standort fehlt es an Personal.

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