Altpapier

Das Altpapier

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Die Gesellschaft als Auftraggeber

Mathias Döpfner bekommt einen Preis aus dem quasi familiären Umfeld. Auf den Philippinen machen Niedriglohnarbeiter den Müll weg, den die Finsterlinge unter den Facebook-Nutzern hinterlassen. Ein Entwurf zur Aufhebung des LSR-Gesetzes ist so gut wie fertig. Eine Twitter-Kunstfigur wird Zeit-Online-Autor. Plus: eine Brandrede gegen den Antiintellektualismus.

Halligalli auf dem Fernsehgipfel

Das Geheimnis der größten Programmerfolge und der toten Augen, Horst Seehofers "Hammerschlag", die jüngste Schlacht der VG Media: großes Kino im Kopf von den Elefantenrunden der Münchener Medientage. Außerdem: der Gipfel der digitalen Popkultur.

Immer neue Würmchen

Der IT-Gipfel der Bundesregierung sorgt für gute Laune bei spöttischen Berichterstattern. Jetzt auch auf dem Gipfel politischer Wirkung: die "heute-show" des ZDF. Außerdem: Frische Lesestoff-Quellen sprießen derzeit nur so aus dem Boden.

Gesucht: Spitzenpersonal

Giovanni di Lorenzo mag die Ericusspitzen-Spitze nicht übernehmen. DuMont bringt in dieser Woche eine Nachmittagszeitung für junge Erwachsene aus dem Jahr 1987 auf den Markt. In der FAZ war zwischen 2000 und 2009 über 2000 Mal von Neoliberalismus die Rede. Und das Kartellamt hat Post von Google.

Als Menschen noch vor Druckhäusern warteten

Heute geht es um Vergangenheit und Zukunft der Zeitungen. Die Süddeutsche hat jetzt auch eine Wochenzeitung, die aber am Samstag erscheint. Was bedeutet das aber für die Tageszeitungen? Außerdem zur Bedeutung gesellschaftspolitischer Themen in den Medien. Beispiele sind „Social freezing“ und Sterbehilfe.

Verstehen ohne Denken

Medienberichte über den NSA-Untersuchungsausschuss versetzen Peter Altmaier in Drohstimmung. Eine Münchener Presserichterin pflegt eine bestenfalls naive Definition von Antisemitismus. Radio Bremen hofiert die AfD. „Wer wird Millionär“ wird heute 15. Und am Sonntag startet „das spannendste Unterfangen im gegenwärtigen Hörspiel“.

Na gut

Der alte Hut Jugendkanal wird wieder aufgeschäumt. Jan Böhmermann führt vor, wie man sich einen Ruf aufbaut. Außerdem: eine Reportage vom äußeren Ende der Nahrungskette des Zeitungsgeschäfts.

Zunehmend unscharfe Grenzen

Googeln Sie noch mal, solange es Google noch gibt, und was Google-Chefs sonst so sagen. Sind Über- und Durchblick überhaupt gefragt? Außerdem: die krasseste Trendumkehr im Medienbewertungsverhalten mindestens des Jahrzehnts.

In diesem oder jenem Sinne merkwürdige Reden zur Lage der Medien, goldene Zukunft des Fernsehens (wenn man es nicht mehr als linear begreift), das sind die Themen des Tages.

Katzengold

Die ARD hat den Plan einer Netflix-Konkurrenz noch nicht aufgegeben und versucht es nach dem Scheitern von Germany’s Gold ohne das ZDF. Gemeinsam wollen die beiden Öffentlich-rechtlichen aber weiterhin einen Jugendkanal gründen. Bei Carta gibt es wieder Debatten, deren Thema nicht die Plattform selbst ist. Und die Süddeutsche Zeitung macht etwas Unglaubliches: sie stellt ein.

Fähigkeit zur Selbstkritik

Vom Friedenspreis des Deutschen Buchhandels über den Friedensnobelpreis bis zu Günther Jauch reicht das heutige Spektrum im Altpapier.  Es gibt aber für alles das einen Oberbegriff: Die Fähigkeit zur Selbstkritik als zivilisatorische Errungenschaft.

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